Session: Wissensmanagement Studierender mit Social Network Werkzeugen

Web 2.0 als reines Freizeitvergnügen für Geeks und Nerds oder ernsthafte Lernanwendung für die Masse?

Die Lernumgebungen in der Hochschulmedizin entwicklen sich dank der digitalen Netzwerkstrukturen im Web 2.0 über die reinen Lernmanagement-Systeme hinaus. Den AnwenderInnen steht es frei mit einer Vielzahl von digitalen Medienwerkzeugen ihre persönliche Lernumgebung zu gestalten[Duffy]. Obwohl ihnen einen glänzende Zukunft vorausgesagt wurde, nutzen Studierende und Lehrende jedoch nur im beschränkten Umfang Blogs und Wikis für die aktive und eigenständige Entwicklung eigener Lernszenarien[Wilson]. Erschreckend hoch sind die Prozentsätze der Mediziner und Studierenden, die in einer rein passiven Nutzungsform (Fremd-) Wikis oder noch schlimmer Google als primäre Informationsquelle angeben [Hughes]. Am Beispiel des innovativen aber sich im akademischem Umfeld nur langsam verbeitenden Lehr- und Lernformats „Serious Games“ sollen beispielhaft die Innovationshemmnisse verdeutlicht werden [Ritterfeld].