Session: hands-on workshop: coding for data-journalism

einsteigerfreundliche Software-Tools für die Beschaffung und Präsentation relevanter Daten

Wer sich mit Data Driven Journalism beschäftigt, sieht sich bei der
Recherche und bei der Vermittlung seiner Inhalte oft vor zusätzliche
Herausforderungen gestellt: Was tun, wenn die brisanten Daten zwar
veröffentlicht sind, aber in einer Form vorliegen, die eine
Weiterverarbeitung unmöglich macht? Und, wie kann ich meine Ergebnisse
ohne viel Aufwand ansprechend graphisch online Präsentieren.

In diesem Praxis-Workshop soll es einerseits darum gehen, wie man mit
der einsteigerfreundlichen Programmiersprache “ruby” Skripte zum
“Scrapen” (Einsammeln) von Daten erstellt. Andererseits werden einfach
nutzbare online-Visualisierungstools vorgestellt. Diagramme aus
aufbereiteten Datensätzen lassen sich damit direkt, z.B. ins eigene Blog
einbinden.

Vorkenntnisse in Sachen Programmierung sind keine Voraussetzung.
Interesse an online-Technologie und ein eigener Laptop mit einem
ernstzunehmenden Betriebssystem (Linux, MacOS) sind eine gute Basis,
direkt in die Praxis einzusteigen.

Das Thema lässt sich, auf Wunsch, über den Workshop hinaus auch auf dem
http://opendata.hackday.net/ im Anschluss an die re:publica vertiefen.

Sinnvollerweise möchte ich die Teilnehmerzahl für den hands-on workshop
auf etwa 20 Menschen beschränken. Wer sich vorab einen Platz sichern
möchte, kann sich gerne unter workshop[ät]opendata-network.org anmelden.

Lesetipp zum Thema:
Mercedes Bunz: Will journalists of the future need to know how to code?

http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/jan/15/digital-media-journalism-education